Montag, 20. Juni 2016

Bonjour - le nouveau départ

Bonjour à tous! 

Zeit vergeht. Schlechtes kann enden. Gutes soll beginnen.

Es ist jetzt etwa 3 Monate her, seitdem ich das Gymnasium verlassen habe. Als Schülerin der Oberstufe hatte ich Pläne für die Zeit "danach", vor allem aber erst einmal für die 6 Monate Pause zwischen Abitur und Studium. Dass eine so emotionale und aufwühlende Zeit auf mich zukommen würde, damit habe ich nicht gerechnet. Dass mein Kopf so voller Gedanken sein würde, sodass Lesen und YouTube, Lernen und Wissen erweitern, Freunde treffen und Rumreisen nicht reibungslos und unkonzentriert vonstatten gehen, damit erst recht nicht.

Inzwischen ist es Ende Juni. Die Bewerbungsfristen laufen und wenn ich nächste Woche aus dem Schwabenland heimkehre, werde ich mich bewerben müssen. Die Entscheidung, die ich bereits getroffen habe, wird mir einiges abverlangen. Auch wenn ich meinem Traum folge - mich traue den großen Schritt zu wagen trotz Selbstzweifel - geschieht dies mit dem Wissen, dass ich hart arbeiten werde müssen, um mithalten und verstehen zu können. 
Aber ich möchte es wenigstens versuchen. Denn wie heißt der Spruch noch gleich:  Später bereut man ausschließlich die Dinge, die man nicht in die Tat umgesetzt hat, als die Dinge, die man getan hat.

Es ist Halbzeit. 
Ich habe die letzten drei Monate damit verbracht verschiedene Familienmitglieder zu besuchen. War aufaddiert 5 Wochen dann im Schwabenland am Bodensee, eine Woche in Witzenhausen und immer wieder zwischendurch in Mainz. Zusätzlich habe ich versucht zu lesen und meinen YouTube-Kanal zu aktualisieren.
In den kommenden drei Monaten werde ich mit der besten Freudin nach Paris reisen, hoffentlich einige Unternehmungen mit dem Freund  starten, als auch Französisch lernen und mein Literaturwissen erweitern. Ich werde mich bewerben, BaFög beantragen, hoffentlich mein Studentenwohnheimzimmer zugesagt bekommen und die restliche Zeit mit Maman, Daddy und Bruder, selbstverständlich auch den Freunden, genießen. 
Und ich werde die Teenagerjahre abschließen, die 1 verabschieden und das nächste Jahrzehnt begrüßen. 

Das Jahr 2016 sollte besser werden als das zuvorige. Der Start war schwierig und holprig, ja immernoch knicke ich oftmals um und verfluche den Weg mit seinen Stolperfallen. Aber irgendwann muss man ja wieder etwas mehr Sicherheit erlangen und sich besser fühlen.

Ich fiebere dem Neuanfang entgegen. Harre aus in der Zeit in der Schwebe. Schließe ab mit dem Vergangenen. Versuche weiterhin, das Beste aus der Situation zu machen. 

Denn nicht alles ist kompliziert oder verletztend, auch wenn es immer wieder aus der Tiefe auftaucht, sich ins Sichtfeld, den Vordergrund, den Fokus drängt und traurig macht. 

Zeit wird vergehen. Schlechtes wird enden. Gutes wird beginnen.

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